Lernen auf Distanz II

Liebe Eltern,

in den vergangenen Wochen und Monaten hat die Lehrerkonferenz ein Konzept zum Thema Lernen auf Distanz erarbeitet. Über den Entwurf wurde bereits in der Schulkonferenz beraten und diskutiert.

Einige Ergänzungen werden aktuell noch eingearbeitet – so wie auch ganz grundsätzlich gilt, dass das Konzept laufend angepasst und erweitert wird.

Das insgesamt derzeit siebenseitige Konzept ist seit vergangener Woche auf der Homepage der Schule veröffentlicht. Den Mitgliedern der Schulkonferenz, insbesondere den Vertreterinnen der Elternschaft, war es jedoch ein Anliegen, die Eltern über die wichtigsten Leitlinien zu informieren, zumal das Konzept in der aktuellen Lage unmittelbar zum Tragen kommt.

  • In Phasen des Distanzlernens hat der Bildungserfolg der Kinder Priorität. Die Entlastung der Eltern soll
    bestmöglich geschehen, in dem die Kinder Aufgaben bearbeiten, die sie selbstständig lösen können.

  • Die Schule stellt den individuellen Bedarf der Kinder in den Vordergrund. Dies gilt sowohl für die Lerninhalte sowie den Unterstützungsbedarf. Sollten Kinder zu Hause nicht die Möglichkeit haben, digital in Kontakt zu treten bzw. digital zu arbeiten, werden individuelle Lösungen gefunden und umgesetzt.

  • Es soll möglichst viel Präsenzunterricht stattfinden, soweit das Infektionsgeschehen dies zulässt.

  • Sobald Distanzlernen notwendig wird, ist dieser dem Präsenzunterricht gleichwertig. Die Teilnahme ist verpflichtend. Dies kann auf digitalem oder analogem Weg geschehen.

  • Leistungen, die im Distanzlernen erbracht werden, fließen in die Bewertung ein. Klassenarbeiten sollen grundsätzlich in Präsenzphasen geschrieben werden.

  • Das Lernen auf Distanz orientiert sich an den Strukturen (Wochenplänen), die bereits im Präsenzunterricht eingeübt worden sind, damit ein Wechsel möglichst reibungslos funktioniert.

  • In Distanzphasen soll die Schulwoche eine möglichst feste Struktur haben, beginnend mit einer festen Videokonferenz zu Beginn der Woche und einer weiteren festen Videokonferenz zum Abschluss der Woche im Klassenverband.

  • Die Vermittlung neuer Lerninhalte wird vorrangig im Präsenzunterricht stattfinden. Beim Lernen auf Distanz werden entsprechend eher bekannte Lerninhalte wiederholt und geübt. Sollten längere Phasen von Lernen auf Distanz notwendig sein, wird dieses Vorgehen angepasst und auch neue Lerninhalte werden vermittelt.

  • In Zeiten reinen Distanzlernens sollen die Schülerinnen und Schüler an jedem Schultag die Möglichkeit bekommen, Kontakt mit ihrer Lehrkraft aufzunehmen. Die genauen Zeiten werden entsprechend festgelegt. In Zeiten von Mischunterricht haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihren Unterstützungsbedarf bei der Lehrkraft z. B. per E-Mail anzumelden. Diese meldet sich zeitnah, spätestens jedoch bis zum nächsten Tag zurück.

  • Eltern können darüber hinaus per E-Mail Kontakt mit den Lehrkräften aufnehmen, um zum Beispiel benötigten Förder- und Forderbedarf des Kindes anzumelden. Sie erhalten eine zeitnahe Rückmeldung per E-Mail oder telefonisch.

  • Die von der Schule genutzten digitalen Angebote sind BigBlueButton (für die Videokonferenzen), die Anton-App (mit einem auf die Kinder individuell abgestimmten Aufgabenangebot) und das Padlet.

  • Die Arbeits- und Kommunikationsplattform Logineo LMS ist beantragt worden und wird ab Januar 2021 zunächst für die Zusammenarbeit der Lehrkräfte eingesetzt. Die Ausstattung mit IT-Geräten durch den Schulträger wird stetig verbessert.

  • Gewünscht ist ein Probetag für die digitalen Kanäle (zum Beispiel Videokonferenzen). Hier können Eltern mit digitaler Erfahrung anderen Eltern helfen. Nähere Informationen hierzu folgen.

Wir sind uns sicher, dass wir die Herausforderungen dieser Zeit meistern werden, indem wir miteinander reden, flexibel bleiben und mit diesen guten Ansätzen und hoher Motivation gute Lösungen für unsere Kinder finden.

Stand 17.12.2020 Gez. die Elternvertreterinnen der Schulkonferenz und die Schulleitung